Nachhaltigkeit

Sicherlich ist es nicht das erste Mal, dass sie auf diesen Seiten das Wort Nachhaltigkeit lesen. Auch hört man in den letzten Jahren immer öfter davon. Fernsehen, Zeitungen und das Internet werfen oft nur so um sich mit diesem Wort. Doch was bedeutet es eigentlich wirklich und was hat das alles mit Putzlappen zu tun? Diese Frage werden wir in den nächsten Zeilen klären. Ebenfalls wird erläutert das mehr dazu gehört ein wirklich „nachhaltiges“ Produkt zu verkaufen als vielleicht auf den ersten Blick vermutet.

 

Grundlagen und Begriffserklärung

Nachhaltigkeit kommt vom Verb „nachhalten“. Grob umschrieben also dem Wunsch möglichst lang mit etwas auszukommen. Das Wort entspricht also dem grundlegenden Prinzip dass nicht mehr verbraucht werden soll als sich jeweils regeneriert, bzw. nachwachsen kann.

Früher war der Begriff vor allem in der Forstwirtschaft bekannt, denn dort hat vorschnelles Handeln weitreichende Folgen für die nachkommenden Generationen.

In der heutigen Zeit steht der Wortlaut aber für weit mehr als „nur“ für den Schutz unserer Wälder. Einige Länder / Gemeinschaften auf der ganzen Welt haben in der Vergangenheit Regelungen und Gesetze zu dieser Thematik veröffentlicht.  Vieles davon basiert auf dem „Drei-Säulen-Modell“. Dieses besagt den Einklang aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Oft wird das Ganze durch das Nachhaltigkeits-Dreieck dargestellt.

Zur symbolischen Darstellung der Säulen der Nachhaltigkeit
Pyramide der Nachhaltigkeit

 

Doch was hat das mit Putzlappen zu tun?

Grob gesagt bedeutet es für uns als Unternehmen, dass unser gesamtes Handeln nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolg, sondern gleichermaßen auch auf ökologische und soziale Leistung abzielt. Das spiegelt sich natürlich in unseren Produkten wieder.

Die bei uns im Haus hergestellten Putzlappen werden unter fairen Bedingungen und Löhnen von Mitarbeitern aus der Region produziert. Als Rohstoff dienen uns defekte Textilien welche sonst in direkt in die Müllverbrennung gelangt wären. Durch sortieren, zerschneiden und kontrollieren von Hand entsteht so ein neues Produkt.

Selbst die für die Produktion benötigte Energie stammt ausnahmslos aus regenerativen Quellen. Den Strom beziehen wir von unserer hauseigenen Photovoltaikanlage, der Überschuss geht ins Netz um dieses regional zu entlasten. Wärmeenergie liefert und neben einer großen Solarthermie-Anlage auch unser Nahwärmenetz. Dieses wird ausschließlich mit Holz befeuert. Die dabei übermäßig entstandene Wärme wird an umliegende Gewerbetreibende und Wohngebäude verteilt.

Wie sie sehen: verschwendet wird nichts. Anfallende Textilreste aus der Produktion werden z.B. zur Füllung von Boxsäcken genutzt. Selbst unsere Paketsendungen erfolgen CO²-neutral.