Bezeichnungen für Putzlappen

Je nach Bundesland und Region gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnungen für Lappen aus Stoff. Von weit verbreiteten Titeln wie Putzlappen, Putzlumpen oder einfach nur Lumpen, gibt es auch weniger bekannte Namen. So kommt z.B. im Süden des Landes neben dem Wort Hader auch noch Huder oder Fetzen sowie Putzfetzen vor. Auch Feudel oder einfach nur Putztuch ist eine oft benutzte Betitelung für Putztextilien.

Letztendlich bezeichnen alle das selbe, aus Stoff bestehende Tücher. Im Fall der Industrieputzlappen werden diese aus bereits gebrauchten Textilien hergestellt. Diese können je nach Sorte variieren.

Für Trikotputzlappen werden größtenteils T-Shirts, Sweatshirts oder Jogginghosen eingesetzt. Diese bestehen fast ausnahmslos aus Baumwolle und sind sehr weich sowie dehnbar. Das sorgt für eine gute Flüssigkeitsaufnahme und ein angenehmes Arbeiten auf den meisten Oberflächen.

Putzlappen aus Kattun sind eher für gröbere Reinigungsarbeiten konzipiert. Sie werden aus Arbeitskleidung, aber auch Tischwäsche geschnitten. Ihre Saugfähigkeit ist im Vergleich zu Trikot oder Frottee deutlich geringer, dafür besitzen sie eine hohe Quellwirkung. Das bedeutet, dass der Lappen öfter wieder verwenden kann als weicher gewebte Stoffe.

Speziell für die Aufnahme von größeren Flüssigkeitsmengen gibt es Putzlumpen aus Frottee welche sehr saugstark sind. Bedingt durch die Struktur des Schlaufengewebes besitzen diese Reinigungstextilien eine riesige Oberfläche. Dafür sind sie nur für glatte Oberflächen geeignet, da es bei zu rauen Strukturen zum „hängenbleiben“ des Lappens kommen kann. Als Ausgangsmaterial kommen hier Handtücher, Badetücher, Bademäntel und einige Sorten an Spannbettlaken zum Einsatz.

Die letzte Gruppe stellen hier Industrieputzlappen aus Bettwäsche dar. Wie der Name schon sagt bestehen diese ausnahmslos aus Bettbezügen, Kopfkissenbezügen und Bettlaken. Neben Polierarbeiten finden sie für alle feineren Arbeiten und auf empfindlichen Oberflächen Anwendung.